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M. Hundius<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchenregion-aarberg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>48</div><div class='bid' style='display:none;'>13456</div><div class='usr' style='display:none;'>73</div>

M. Hundius

Nach der Kündigung von Pfrn. Anja Michel hat die Findungskommission für eine neue Pfarrperson Pfrn. Marianne Hundius aus den Bewerbungen für unsere 50 % Pfarrstelle ausgewählt. Anschliessend hat der Kirchgemeinderat beschlossen, Marianne Hundius als Nachfolgerin von Anja Michel anzustellen. Schliesslich hat die ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung vom 26. August 2018 diesen Entscheid einstimmig gutgeheissen. Somit kann Pfrn. Marianne Hundius ihre neue Stelle in Rapperswil am 1. November 2018 antreten. Wir freuen uns sehr, dass wir mit ihr wiederum eine gute und erfahrene Pfarrperson gefunden haben und heissen sie in unserer Kirchgemeinde herzlich willkommen! Anhand der 7 W-Fragen können Sie sie etwas näher kennenlernen.

7 W-Fragen an Marianne Hundius

Wo bist du zuhause?
Ich lebe in Zollikofen in einem Haus mit einem wunderbaren Blumengarten, in dem zurzeit immer noch rosarote und violette Astern blühen.

Was stellt dich auf?
Momentan der Regen, der meinen Garten sanft wässert, so dass ich heute Morgen nicht zu Schlauch und Leitungswasser greifen musste....

Was machst du in deiner freien Zeit?
Oft sitze ich im Garten: Entweder findet man mich zwischen den Stauden am Jäten, Schneiden, Häckerlen und Pflegen oder im Liegestuhl einen Cappuccino am Geniessen.
Wenn ich nicht in meinem Hausgarten bin, bin ich draussen in Gottes wunderbarem Garten. Gerne bin ich in den Bergen am Wandern oder Skifahren oder in der Aare bzw. einem See am Schwimmen. Bewegung gehört zu meinem Leben.

Wie bist du zur Theologie gekommen?
Da war ich noch sehr jung, 14 Jahre alt und wissbegierig. Ich wollte wissen, wer oder was hinter dem Leben steckt. Ursachenforschung könnte man sagen. So bin ich zur Theologie gekommen. Ich habe im Theologiestudium erwartet, Antworten auf meine Sinnfragen zu finden: Warum bin ich? Woher komme ich? Welchen Sinn hat mein Leben? Wieso gibt es Hunger, Gewalt, Ungerechtigkeit, und, und, und?
Das Studium gab mir keine Antworten auf diese Fragen. Es eröffnete mir jedoch neue Horizonte und schulte meine Fähigkeit, kritisch zu fragen, zu forschen, nachzudenken.

Was möchtest du schon lange einmal tun?
Das habe ich schon gemacht. Ich bin ja nicht mehr dreissig oder vierzig. Ich wollte unbedingt einmal in der Wüste Sinai wie Moses unterwegs sein. So wanderte ich mit Beduinen und ihren Kamelen zehn Tage durch das Sinai Gebirge, ohne Zelt, nur mit einem Schlafsack, einfachem Essen und mit vier Liter Wasser pro Tag ausgestattet. Dabei wurde mir bewusst, mit wie wenig der Mensch eigentlich auskommen kann. Und ich entdeckte, wie wichtig mir Beziehungen und wie wichtig mir Dinge sind, was wir unter Kultur verstehen: Musik, Literatur, bildende Kunst.

Kirche und Glaube – was ist dir daran besonders wichtig?
Kirche ist für mich ein Raum, in dem wir einander begegnen können, der uns träu-men lässt, uns Visionen schenkt. In der Kirche finde ich einen Ort, um sich auszutau-schen, sich Fragen zu stellen, sich bewegen zu lassen und in Bewegung zu kommen. Kirche ist eine Möglichkeit, den Glauben an Gott und die Welt nicht zu verlieren angesichts der vielen negativen Nachrichten, die unsere Herzen beunruhigen. Kirche ist für mich eine tragende Gemeinschaft, die hält, wenn alles am Zusammenbrechen ist.

Was wünschst du dir für deine Arbeit in unserer Kirchgemeinde?
Offene und neugierige Menschen, die auch einmal eine andere Meinung gelten lassen können. Gute Begegnungen, die nicht am Oberflächlichen hängenbleiben.
Fröhliche Feste und besinnliche Feiern.
Am Sonntagmorgen eine volle Kirche.

Danke für das Interview: Christine Ris


Autor: Heinz Pfarrer     Bereitgestellt: 27.10.2018     Besuche: 54 Monat
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch