Gesichter aus unserer Kirchgemeinde: Heinz Brönnimann

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Heute können Sie unseren rasenden Reporter aus Seewil kennen lernen: Heinz Brönnimann alias brö. Seit vielen Jahren schreibt er immer wieder einmal einen Artikel über die Anlässe 70+, früher im Saemann, heute im reformiert. Zum Schreiben kam er über seine Arbeit beim Bieler Tagblatt. Auch heute noch meldet er sich im Sportbereich kundig zu Wort. Sport ist ihm ein Herzensanliegen, nicht nur als Reporter, auch persönlich: Heinz joggende oder auf dem Velo gehörte bis vor kurzem zum Ortsbild Seewil. Höchste Zeit, ihm die 7 W-Fragen zu stellen!

Wo wohnen Sie?

Seit August 1962 bin ich im schönen Seewil daheim. Als Bieler fühle ich mich auch nach 56 Jahren sehr wohl. Hier konnte ich mein Hobby Langstreckenlauf, Biken und Skilanglauf geniessen. Ich wohne allein im Haus meiner zu früh verstorbenen Frau Esther an der Schwandenstrasse.

Wir kennen Sie als Berichterstatter im Sportbereich für das Bieler Tagblatt, sind Sie immer noch in dieser Funktion tätig?

1956 begann ich als Typograf beim Bieler Tagblatt und wurde nebenbei Sportjournalist und Fotograf. Vor allem vertrat ich den Breitensport und berichtet mehr als 50 Jahre übers Turnen und Aktuelles aus Seewil. Ich bediente auch andere Medien, u.a „reformiert“ und war glücklich, den Wechsel von der Schreibmaschine zum Laptop geschafft zu haben. Auch im nun 88. Lebensjahr bin ich ein fleissiger Schreiber.

Wir kennen Sie als sehr sportliche Person, was bedeutet Ihnen Sport?

Sport prägte mein Leben positiv. Es begann mit elf in der Jugi des TV Madretsch. 1947 trat ich dem Turnverein bei, wurde zuerst Kunstturner. 1953 wechselte ich beruflich nach Genf und entdeckte die Leichtathletik, vor allem den Langstreckenlauf. Bis zum 81.Lebensjahr faszinierte mich dieser Sport. Ich freute mich an Weltmeisterschaften für Senioren, am Mingerlauf Schüpfen, genoss Stadtläufe, wie regelmässig anfangs Dezember immer den Attraktivsten, die Escalade Genf. Mit fünf Jahren kamen die ersten Versuche auf einem Herrenvelo. Bis zum 86. Altersjahr war das Bike mein Verkehrsmittel, ich besass nie ein Auto. Oft fuhr ich ab Seewil mit dem Halbrenner zum Arbeitsort Biel und abends retour. Unvergessen bleiben die vier 10-tägigen Veloreisen an die Ostsee, nach Berlin, Wien und Prag. Es entstanden tolle Freundschaften. Dann kam der 20. Februar 2018: Hirnschlag! Alles wurde anders. Schluss mit täglichem Velofahren und Reisen. Aber dank dem Spor ertrage ich alles gut, ich kenne Erfolg und Niederlage.

Was stellt Sie im Alltag auf?

Im Alltag freuen mich Begegnungen mit Jung und Alt sowie die gutgemeinten Wünsche.

Was ärgert Sie im Alltag?

Als störend empfinde ich die „angefressenen“ Sportler, die verbissen trainieren ohne zu grüssen.

Was finden Sie am Schönsten bei den Altersausflügen?

An den Seniorenanlässen gehören das Wiedersehen und neue Begegnungen zu den Aufstellern sowie all die hilfsbereiten Mitmenschen.

Was wünschen Sie sich für unsere Kirchgemeinde?

Der aktiven Kirchgemeinde wünsche ich weiter viel Befriedigung bei ihren Aktivitäten.

Danke für das Interview
Christine Ris
Autor: Heinz Pfarrer     Bereitgestellt: 30.12.2018    
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch