Gedanken zum Sonntag, 24. Mai 2020

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Von Gottesdienst und Kämmerlein











Jetzt ist es offiziell: An Pfingsten dürfen wir in unserer Kirche den ersten Sonntagsgottesdienst seit Mitte März feiern. Pünktlich auf das Fest der gemeinschaftsstiftenden Kraft Gottes hin dürfen wir uns wieder in der Kirche versammeln. Ich freue mich! Und es stimmt: Wir können in unserer Rapperswiler Kirche die Schutzmassnahmen ohne Weiteres gewährleisten, nicht umsonst nennt man sie das Münster des Seelandes. Ganz im Gegensatz zu manchem Laden, der die Distanzregel nur mangelhaft umsetzen kann. Meine Besuche im Shoppyland und ein paar anderen kleineren Läden haben mich diesbezüglich sehr ernüchtert.

Sachlich ist die Lockerung des Versammlungsverbotes für religiöse Feiern deshalb auf jeden Fall zu rechtfertigen. Auch wenn ich finde, dass wir uns als Kirchen hätten einordnen und warten können, bis das Versammlungsverbot eine Woche später auch für alle anderen gelockert wird, anstatt beim Bundesrat Druck zu machen für eine Sonderbehandlung.

Ich freue ich mich auf das lange vermisste Zusammensein. Ich freue mich, endlich wieder mit anderen Orgelmusik zu hören, zu beten und mich ansprechen zu lassen.

Bis dahin halte ich mich an Lothar Zenettis Version von Matthäus 6,6:

Wenn du beten willst
so geh in dein Kämmerlein
dein Dunkelkämmerlein
und entwickle das Bild
das Gott sich
von dir gemacht hat

Unsere Kraft kommt von Gott, und Gottes Geisthauch weht zum Glück nicht nur innerhalb unserer Kirchenmauern.

Ich wünsche auch Ihnen in Ihrem Kämmerlein gute Momente – und vielleicht bis nächsten Sonntag in der Kirche Rapperswil!

Ihre Lilian Fankhauser
Bereitgestellt: 22.05.2020     Besuche: 79 Monat
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch