Reisebericht der Altersferienwoche 2018 in Einsiedeln

Mädi Stuber<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchenregion-aarberg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>48</div><div class='bid' style='display:none;'>13418</div><div class='usr' style='display:none;'>73</div>

Sonntagmittag, 27. Mai 2018, besammeln sich viele Frauen und Männer auf dem Gemeindeplatz. Die 15. und letzte Ferienwoche von Mädi und Fritz Stuber beginnt. Wie die vorangehenden, hat auch diese Woche ein abwechslungsreiches Pro-gramm. Der Reisebericht gibt Ihnen Einblick in eine unterhaltsame Woche – viel Vergnügen!






Die Frauen lassen das Gepäck verladen und verabschieden sich. Wie immer bleiben auch dieses Jahr die Männer leider zu Hause. Urs Stähli chauffiert die Gruppe mit dem Bus und Anhänger nach Einsiedeln. Er hat sich spontan dafür bereit erklärt. Die Fahrt ist sehr angenehm und schon bald trifft die Gruppe im Hotel 3 Könige in Einsiedeln ein. Das Wirte Paar Maya und Werner Hübscher empfängt die Frauen herzlich und alles ist vorbereitet. Die Einzelzimmer können bezogen werden und es reicht schon für einen Schwatz auf der Hotelterrasse. Die Sicht auf das Kloster ist wunderbar und der grandiose Bau beeindruckt jedes Mal von Neuem.
Jeden Tag besammeln sich die Teilnehmerinnen vor dem Morgenessen im Gruppenraum. Mädi liest täglich einen Spruch zum Thema Lachen vor, gibt das Tagesprogramm bekannt und der vergangene Tag wird kurz reflektiert.
Brigitte Waser aus Sattel, eine Heilpflanzenfrau, stellt in einem Referat 8 Naturkräuter und ihre medizinische Wirkung vor. Sie erzählt von ihrer Arbeit und von ihren Rezepten und präsentiert die Endprodukte. Interessant, kennen doch viele der Frauen noch Rezepte von ihren Müttern oder Grossmüttern.
Dienstag lädt das Hotelpaar mit einem Freund zum Grillplausch ein. Ein umgebautes Wasserreservoir ist der Ausgangspunkt. Der alte Bau wurde renoviert und «Erdhaus-ähnlich» der Gegend angepasst. Eine wunderbare Aussicht auf die umliegenden Hochmoore und den Zürichsee bietet sich von dort. Ein Ständchen mit Alphornklängen rundet den tollen Ausflug ab.
Rosenstadt Rapperswil ist das nächste Tagesziel. Bequem mit dem Zug zu erreichen, und wer noch sportlich etwas tun will, spaziert über den Damm. Vom Hotel erhalten alle ein Lunchpaket, und an der Seepromenade am Schatten sitzend, wird der Inhalt verspeist. Die blühenden Rosen und deren Duft begeistern alle Feriengäste. Bevor der Zug wieder Einsiedeln zu fährt, reicht die Zeit gut für einen Coupe.
Donnerstag ist Fronleichnam. Der wichtigste Tag im katholischen Kirchenjahr. Eine Prozession vor den Toren des Klosters zu erleben, Teil der Messe im Kloster zu sein, ist auch für die reformierten Teilnehmerinnen ein eindrückliches Erlebnis.
Besuch Diorama: Eine liebevolle Darstellung der Geburt Christi mit kleinen Holzfiguren. Das Hintergrundbild zeigt naturgetreu die Gegend von Bethlehem.
Besuch Panorama: Kreuzigung Jesu dargestellt auf einem Rundgemälde von 2000m2. Die gewaltige Tiefenwirkung bewirkt das Gefühl des Dabeiseins.
Wer in Einsiedeln weilt, darf sich diese beiden Ausstellungen nicht entgehen lassen. Sie befinden sich in unmittelbarer Nähe von Kloster und Bahnhof. Ein Lottomatch beendet den Nachmittag
Freitag. Shoppen was das Herz begehrt. Alle Läden sind zu Fuss erreichbar und die Frauen schätzen die Gelegenheit. Nachmittag: Rückschau auf 15 Jahre Seniorenferien. Viele Fotos, Erlebnisse, Geschichten und Ereignisse werden erzählt und kommentiert. Viele Bilder sind wieder vor dem geistigen Auge und es wird viel gelacht. Dankbarkeit auch für die tolle gemeinsame Zeit.
Abschlussabend. Alle Höhenpunkte dieser Woche werden noch einmal erzählt und eine 91jährigeTeilnehmerin hat alles in einem mehrseitigen Gedicht verfasst. Danke noch mal Mädi für all deine Arbeit. Du hast mit deinem Team Grosses geleistet.
Samstag. Tag des Kofferpackens. Abschied nehmen von Einsiedeln und der Ferien-woche. Das Wirtepaar verabschiedet und bedankt sich bei jeder Teilnehmerin per Handschlag. Urs ist da und fährt den Bus mit allen Frauen sorgfältig und umsichtig nach Frauchwil. Ein letztes gemeinsames Mittagessen beendet diese Woche und die Ära Seniorenferien mit Stubers.

Es waren 15 Seniorenferien, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wunderbare Gegenden erkundeten, auf vielen Bänkli verweilend Täler, Berge und Seen überblickten und in der Erinnerung grosse und kleine Momente mit heimnahmen. Wie viele Jasskarten wurden gemischt und verteilt? Wie viele Wys-Punkte geschrieben, Trumpf gemacht, gestochen, gewonnen oder verloren? Gesellschaftsspiele jeder Art am Abend prägten jedes Jahr das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppe. Für Alleinstehende eine tolle Gelegenheit, diesem schönen Hobby zu frönen.
Unterstützt in den Vorbereitungen und Durchführungen wurde Mädi von Freundinnen oder Bekannten und immer war eine medizinische Fachfrau mit vor Ort. Nach der Pensionierung von Fritz Stuber trat auch er dem Leiterteam als Chauffeur und «Allround-Mann» bei.
15 Jahre sind genug. Freude und Interesse an der Zusammenarbeit mit Senioren und ganz viel Herzblut waren die treibende Kraft von Mädi. Es brauchte Motivation, Energie und Durchhaltewille. Zurückgekommen sind viel Dankbarkeit, Freude, Lachen und gute Gespräche.

«Grossmächtige Dank» für dich, liebes Mädi, und das ganze Team. Alle Teilnehmer werden sich immer an die vielen Episoden, Themen und Geschichten erinnern!

Marianne Harnischerg-Bangerter

Autor: Heinz Pfarrer     Bereitgestellt: 27.06.2018     Besuche: 17 Monat
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch