Projekt "Umgestaltung des Kirchenraumes"

Innenraum<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchenregion-aarberg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>182</div><div class='bid' style='display:none;'>12066</div><div class='usr' style='display:none;'>73</div>

Innenraum

Im Fokus stehen der Ersatz der Elektroheizung, eine variable Bestuhlung vorne im Kirchenschiff und eine Verbesserung der Beleuchtung.




An der letzten Kirchgemeindeversammlung im Juni 2018 hat der Kirchgemeinderat die Machbarkeitsstudie des Architekturbüros Arn & Partner aus Münchenbuchsee vorgestellt und erläutert. Es hat sich gezeigt, dass es noch zu früh war, um einen konkreten Planungs- und Baukredit zu beantragen. Unterdessen hat die Baukommission weitere Abklärungen vorgenommen. Die Kommission und der Rat führten intensive Diskussionen. Im Vordergrund der Überlegungen stand der Ersatz der in die Jahre gekommenen Elektroheizung und der Anschluss an den im Entstehen begriffenen Wärmeverbund Rapperswil (Modul 7). Dieses Vorhaben fällt auch aus finanzieller Sicht am stärksten ins Gewicht. Trotz der hohen Kosten gibt es wichtige Gründe, die für den Ersatz der bestehenden Heizung sprechen. Das kantonale Energiegesetz verbietet ab 2031 Elektroheizungen grundsätzlich. Eine Ausnahmebewilligung zu erlangen, hat auf Grund von Abklärungen bei Fachleuten kaum Aussicht auf Erfolg. Die Elektroheizung ist vor knapp vierzig Jahren installiert worden. Somit besteht ein steigendes Risiko, dass sie von einem Tag auf den andern ihren Dienst versagt. Es zeichnet sich ab, dass es keine andere Möglichkeit gibt, als die Elektroheizung zu ersetzen. Der Rat wird aber vor einem definitiven Entscheid einen Heizungsingenieur beauftragen, die Anlage genau zu berechnen.
Abgesehen von der Heizung sind in der Machbarkeitsstudie eine ganze Reihe von weiteren Vorhaben aufgelistet, die in einzelne Module gegliedert sind. Auf Grund der hohen Kosten gibt es aber nur wenig Spielraum. Trotzdem haben Baukommission und Rat zwei zusätzliche Module ausgewählt, die einerseits nicht zu hohe Kosten verursachen und andererseits eine für alle sichtbare Verbesserung zur Folge haben. Es handelt sich um die Bestuhlung ganz vorne im Kirchenschiff anstelle der vordersten Bankreihe und um die Verbesserung der Beleuchtung.
Ein wichtiges Anliegen ist die Erhöhung des Nutzungspotenzials im vordersten Teil der Kirche (Modul 1). Die jetzt vorgeschlagene Lösung hat einen grossen Nutzen und verursacht nur geringe Kosten. Die vorderste Bankreihe wird entfernt und in den dadurch gewonnenen freien Raum werden Stühle gestellt. Dadurch erlangt man eine grosse Flexibilität und hat beispielsweise gute räumliche Voraussetzungen für neue Gottesdienstformen. Bei Bedarf können die Stühle vorübergehend ganz entfernt werden, und dadurch erhält man weitere Gestaltungsmöglichkeiten. Die Kirchgemeinde besitzt bereits eine grössere Anzahl an alten, massiven, stapelbaren Holzstühlen, die zurzeit nicht im Gebrauch sind. Sie sollen aufgefrischt und in der Kirche wiederverwendet werden. Zusammen mit dem Entfernen der ersten Bankreihe entstehen so Kosten von ungefähr Fr. 10‘000.-. Der Betrag kann über die laufende Rechnung bezahlt werden. Der Rat wird der Versammlung beantragen, die Realisierung dieses Vorhabens zu genehmigen.
Die Beleuchtungssituation in der Kirche ist im Moment unbefriedigend (Modul 4). Vor allem in der Umgebung des Kronleuchters kann der Raum nicht zweckmässig ausgeleuchtet werden. Zuerst soll ein Lichtexperte die Situation analysieren und ein Lichtkonzept erarbeiten. Auf dieser Grundlage können dann die nötigen Verbesserungen vorgenommen werden, wie zum Beispiel zusätzliche Deckenleuchten. Ausserdem ist vorgesehen, die Wandleuchten auf LED umzurüsten. Die Kosten für dieses Vorhaben werden auf Fr. 60‘000.- geschätzt. An der Kirchgemeindeversammlung soll ein entsprechender Investitionskredit beantragt werden.
An der Kirchgemeindeversammlung vom 16. Juni 2019 wird der Kirchgemeinderat über weitere Details informieren und Gelegenheit geben, Fragen zu stellen. Alle Gemeindeglieder sind herzlich eingeladen, an der Versammlung teilzunehmen und in dieser wichtigen Angelegenheit mitzubestimmen.

Der Kirchgemeinderat
Autor: Heinz Pfarrer     Bereitgestellt: 26.05.2019     Besuche: 38 Monat
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch